Die STUTZ-Baustelle für die fenaco Genossenschaft in Winterthur aus der Vogelperspektive.
Die STUTZ-Crew stellt insbesondere im Umgang mit Sichtbeton ihre Qualitäten unter Beweis.
Im Vordergrund ist das Geschäftshaus zu sehen mit dem Stadthaus dahinter und dem Hofhaus oben rechts.
Chefpolier Simon Leisibach beim Betonieren in einem der Treppenhäuser.
Wie schon oft in den letzten Jahren darf die bewährte STUTZ-Crew um Bauführer Liridon Sulejmani und Chefpolier Simon Leisibach in Winterthur einen Grossauftrag ausführen. In Gehdistanz zum Bahnhof entsteht für die fenaco Genossenschaft ein dreiteiliger Gebäudekomplex für Büros und Wohnungen.
Das grösste der drei Häuser ist das sogenannte Geschäftshaus in der Ecke St. Georgenstrasse/ Theaterstrasse. Es bietet Platz für den Regionenhauptsitz der fenaco Genossenschaft und im Attikageschoss für Wohnungen. Es hebt sich architektonisch von den anderen beiden Häusern ab: Um den Betonkern herum entsteht ein Holzbau, der das Erscheinungsbild am Ende prägen wird. Sowohl das Stadthaus als auch das Hofhaus sind reine Wohnhäuser im Massivbau. Verbunden sind die drei Gebäude durch eine zweistöckige Tiefgarage.
Innerstädtische Lage als Herausforderung
Die STUTZ AG hat den Auftrag für sämtliche Baumeisterarbeiten erhalten. Gestartet wurde schon Ende 2025 mit den beiden Kranfundationen. Dadurch, dass die STUTZ AG beim Teilrückbau der alten Tiefgarage mitinvolviert wurde, konnte die Planung für den Neubau bereits vorangetrieben werden.
Die Arbeiten gehen planmässig vorwärts. «Es ist eine superschöne Aufgabe», sagt Chefpolier Simon Leisibach. «Aber sie ist auch komplex und fordernd.» Eine der angesprochenen Herausforderungen betrifft die innerstädtische Lage, die einerseits mit wenig Platz verbunden ist. Andererseits liess sie aus Rücksicht auf die Anwohner selbst im Hitzesommer 2026 keinen Arbeitsbeginn vor 7 Uhr zu.
Grosser Anteil Sichtbeton
Komplex sind die Geometrien der drei Gebäude, in denen vieles sehr verwinkelt ist. Charakteristisch für alle drei Häuser ist der sehr hohe Anteil an Sichtbeton, der sich von der Tiefgarage über die Treppenhäuser und alle fünf Stockwerke nach oben durchzieht. Der Aufwand für Sichtbetonbauten ist massiv höher als mit herkömmlichem Beton.
«Dank einer guten Arbeitsvorbereitung und unserer langjährigen Erfahrung im Schalungsbau in Zusammenarbeit mit unserer Zimmerei lässt sich einiges vereinfachen», erklären Polier Leisibach und Bauführer Sulejmani. Hinzu kommt das grosse Fachwissen der STUTZ-Crew vor Ort. «Unsere Leute verfügen über die notwendige Kompetenz im Umgang mit Schalungen, sodass diese bei mehreren Etappen eingesetzt werden können», lobt Leisibach. So wird bis Ende Jahr – dann mit Peter Sennhauser als Chefpolier – der Rohbau fertiggestellt.